Kritik und Publikum feiert begeistert den ersten Auftritt des Staatsorchester Athen beim renommierten George Enescu Festival in Bukarest, Rumänien.
Es zählt zu den größten kulturellen Veranstaltungen in Osteuropa und misst sich zurecht in internationalen Vergleichen mit einer Dauer von einem Monat und mit 25 weltweit führenden Spitzenorchestern als Gäste wie Wiener, Münchner oder Londoner Philharmoniker.
Für ihr erstes Erscheinen in dieser edlen Auswahl führte das älteste Orchester Griechenlands der Dirigent Stefanos Tsialis, der das Orchester von 2014-2020 leitete. Das ausgewählte Programm war stilistisch abwechslungsreich und anspruchsvoll. Am Beginn „Fünf griechische Tänze“ von Nikos Skalkottas, einem Schüler von Arnold Schönberg, der die zweite Wiener Schule mit griechischen Volksklängen verband. George Enescu war ein gefeierter herausragender Geiger und Dirigent zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Als Komponist steht er am Ende der Romantik gegenüber Impressionismus, Expressionismus und Moderne mit seinem individuellen Stil. Seine Konzert Fantasie für Klavier und Orchester von Saskia Giorgini und dem Orchester meisterhaft vorgetragen untermauert seine bewusst gestellten Ansprüche an den Solisten, der er selbst auch einer war.
Cesar Francks Symphonie d moll führte weiter in die Romantik zurück. Diese Interpretation wurde von der Kritik als Superlativ gewertet.
Lang und herzlich bedankte sich das hingerissene Publikum und wollte die Gäste gar nicht ziehen lassen.
Das Team von AIM dankt der Festspielleitung, Herrn Mihai Constantinescu von Artexim, dem Maestro Stefanos Tsialis, der Solistin Saskia Giorgini und den Musikern des Staatsorchester Athen für die fruchtbare und reibungslose vom künstlerischen geprägte Zusammenarbeit.